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Lebensmittelbelehrung

Zur Verhütung und Bekämpfung von übertragbaren Krankheiten dürfen beim Herstellen, Behandeln, Verkaufen und Verteilen von Lebensmitteln in Restaurants, Bars, Krankenhäusern und Kantinen nur Personen arbeiten, die eine Bescheinigung des Gesundheitsamtes haben. Wenn du bei deiner Arbeit also unverpackte Lebensmittel als Kellner/in transportieren oder diese als Koch/Köchin herstellen sollst, musst du an einer Lebensmittelbelehrung teilnehmen.

Wo werden Lebensmittelbelehrungen durchgeführt?

Lebensmittelbelehrungen führt das Gesundheitsamt durch. Erkundige dich rechtzeitig im Gesundheitsamt, wann es dort Lebensmittelbelehrungen gibt. Das Gesundheitsamt findest du beim Landratsamt, in größeren Städten auch bei der Stadtverwaltung.

Wichtig: Die Bescheinigung musst du haben, bevor du bei der Arbeit mit Lebensmitteln in Berührung kommst.

Wie läuft die Lebensmittelbelehrung ab?

Die Belehrung dauert in der Regel 1,5 Stunden und wird von den Mitarbeitern des Gesundheitsamtes oder von einem durch das Gesundheitsamt beauftragten Arzt durchgeführt. Diese informieren dich über Personalhygiene und die notwendigen Vorsichtsmaßnahmen beim Umgang mit Lebensmitteln. Außerdem musst du schriftlich und mündlich erklären, dass bei dir keine Tatsachen für ein Tätigkeitsverbot vorliegen (zum Beispiel, dass du keine ansteckenden Krankheiten hast). Gesundheitstests (Blut, Urin, Stuhl, Drogen usw.) werden nicht durchgeführt!

Nach der Belehrung erhältst du die Bescheinigung, die unbefristet gültig ist. Für die Ausstellung fällt eine Bearbeitungsgebühr an, die von Gesundheitsamt zu Gesundheitsamt unterschiedlich hoch ist. Dein Arbeitgeber ist verpflichtet, alle 2 Jahre eine (Folge-) Belehrung durchzuführen.


Für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Angaben kann von uns keine Gewähr übernommen werden.

Stand: November 2016